Pilotprojekt: Klangpädagogik bei traumatisierten Kindern – Ehnis (2014)

Im Rahmen eines pädagogisch-therapeutischen Pilotprojekts wurden klangpädagogische Settings gezielt in die Arbeit mit Jugendlichen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe integriert. Fünf Jugendliche aus belasteten Familienverhältnissen nahmen im therapeutischen Setting an etwa 14 Einzelsitzungen teil. Ergänzend wurden sowohl die Jugendlichen selbst als auch Lehrkräfte und Erzieher zu ihren Erfahrungen befragt. Das Projekt wurde ab 2007 von Gabriele Ehnis, einer in der Peter Hess®-Klangpädagogik ausgebildeten Psychotherapeutin, durchgeführt.

Ergebnisse des Pilotprojektes

Gabriele Ehnis · Pilotprojekt (ab 2007) · Veröffentlichung (2010)

  • Erleichterter und beschleunigter Beziehungsaufbau zwischen Therapeutin und Jugendlichen
  • Weniger Widerstände im therapeutischen Prozess und dadurch höhere Therapiebereitschaft
  • Förderung eines nonverbalen Austauschs auf unbewusster Ebene
    Unterstützung und Vorbereitung von Körperarbeit im weiteren Therapieverlauf
  • Positive Effekte für die Therapeutin:
    • Verbesserte Resonanzfähigkeit im Kontakt
    • Schonung von Energie und Ressourcen
    • Erhalt von Motivation und Arbeitsfreude
  • Insgesamt: wirksame Unterstützung therapeutischer Prozesse im Jugendhilfekontext durch Klangarbeit

Ein Bericht zu der Studie ist veröffentlicht in der Fachzeitschrift Kang-Massage-Therapie 7/2010 (Download)

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