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Mit einem Gongreiber kannst du deinem Gong – zum Beispiel einem TamTam-Gong oder Feng-Gong – lang anhaltende, singende und sphärische Klänge entlocken. Anders als beim Anschlagen mit einem Gong-Mallet entsteht der lang anhaltende Klang durch gleichmäßiges Reiben auf der Oberfläche des Gongs. Je nach Größe und Beschaffenheit des Reiberkopfes lassen sich unterschiedliche Frequenzen hervorheben – von hellen, feinen Tönen bis hin zu tiefen, raumfüllenden Klängen. So sorgen Gong-Reiber für ein faszinierendes Klangbild, das an den Gesang von Walen oder Delfinen erinnert. Ein Merkmal unserer Reiber ist, dass diese beim Spielen keinerlei Spuren auf deinem Gong hinterlassen.
Was ist ein Gongreiber?
Ein Gongreiber – auch Friction Mallet genannt – wird genutzt, um einen Gong durch gleichmäßiges Reiben in Schwingung zu versetzen. Er besteht meist aus einem Stab mit einem Kopf aus Gummi oder Kautschuk. Der Reiber wird mit sanftem Druck über die Oberfläche des Gongs geführt. Dabei entstehen lang anhaltende, schwebende und mystische Töne, die häufig an Wal- oder Delfingesänge erinnern.
Gongreiber eignen sich besonders für Gongmeditationen, Klangreisen, Sound Baths sowie für die Klangtherapie. Auch bei Klang-Yoga, Entspannungsangeboten oder in Konzerten können sie eingesetzt werden, um besondere Klangräume und -verläufe zu gestalten.
Welcher Gongreiber passt zu meinem Gong?
Welcher Reiber für dich geeignet ist, hängt hauptsächlich von der Größe deines Gongs und dem gewünschten Klang ab. Unterschiedliche Kopfgrößen und Oberflächenbeschaffenheiten regen verschiedene Frequenzbereiche an. Auch die Länge und das Material des Stiels haben Einfluss auf den Klang. Möchtest du möglichst viele unterschiedliche Klangfarben erzeugen, kannst du mehrere Gongreiber miteinander kombinieren. In unseren Produktbeschreibungen findest du Empfehlungen für die jeweiligen Modelle.
Welchen Gongreiber sollte ich kaufen?
Wenn du einen Gongreiber kaufen möchtest, solltest du vor allem auf die Größe deines Gongs, die Größe des Reiberkopfes und den gewünschten Klang achten. Im Gegensatz zu Gongschlägeln können kleine Gongreiber auch auf großen Gongs gespielt werden. Kombinierst du verschiedene Reiber, kannst du ganz unterschiedliche Frequenzen und Klangcharaktere erzeugen. Für eine vielseitige Gongarbeit kann es daher sinnvoll sein, mehrere Gongreiber miteinander zu kombinieren.
Wie klingt ein Gongreiber?
Der Klang eines Gongreibers ist typischerweise lang anhaltend, singend und sphärisch. Je nach Reibermodell, Spielweise und Gong variieren die Klangfarben. Anders als beim Anschlagen entsteht der Klang beim Reiben kontinuierlich durch die Bewegung auf der Gongoberfläche. Je nach Reiber, Spieltechnik und Gong können helle, hohe Töne oder tiefe, intensive Klänge entstehen. Einige Klangbilder erinnern an den Gesang von Walen oder Delfinen.
Wie benutzt man einen Gongreiber?
Halte den Gongreiber locker in der Hand und setze den Kopf auf die Oberfläche des Gongs. Bewege ihn dann mit gleichmäßigem, sanftem Druck über das Metall. Durch die entstehende Reibung beginnt der Gong zu schwingen. Je länger du reibst, desto kräftiger und lauter schwingt sich der Gong ein. Zu viel Druck stoppt die Schwingung des Gongs. Variiere daher Druck, Geschwindigkeit und Position des Reibers, um herauszufinden, was am besten funktioniert, und unterschiedliche Frequenzen und Klangfarben hervorzubringen. Es braucht in der Regel ein paar Versuche, bis der Punkt gefunden ist, an dem der Gong optimal zu singen beginnt.
In unserem Ratgeberbeitrag "Gong spielen: Anleitung" bekommst du weitere hilfreiche Tipps und Spieltechniken.
Was ist der Unterschied zwischen einem Gongreiber und einem Gong-Mallet?
Ein Gongschlägel, auch Gong Mallet genannt, wird zum Anschlagen des Gongs verwendet. Er erzeugt einen Klangimpuls, der sich anschließend im Gong entfaltet und langsam wieder abbaut. Ein Gongreiber wird dagegen mit gleichmäßigem Druck kontinuierlich über die Oberfläche geführt. Durch die Reibung entstehen lang anhaltende, singende Klänge. Einzelne Frequenzen können gezielt hervorgehoben werden.